Samstag, 22. August 2015

Tag 147 - 158 Tashkurgan - GilgitBaltistan /China-Pakistan

Montag, 10. August 2015


Tag 147 Etappe 82
nach Khunjerab - Sost /Pakistan 27 km, 01:31 h am Sattel, 47 Höhenmeter, max. Höhe 3395 m, sonnig, 25°, Gegenwind, Hotel
Tachostand : 8.259 km

Um 8 war ich am chinesischen Zoll und die Warterei konnte für mich und viele andere beginnen. Optimismus machte sich breit als nach einer Stunde zumindest das Tor zum Innenhof geöffnet wurde und ein kleiner Schritt Richtung Ausreise damit getan wurde.

Es dauerte weitere 4 Stunden bis alle ihren Ausreisestempel im Pass hatten und auf 5, 6 Busse aufgeteilt wurden.
Im Convoi ging es dann die ca. 120 km Richtung Grenze auf dem Khunjerab Pass, 4750 m.
Kurz vorm Scheitelpunkt erfolgte noch eine chinesische Passkontrolle (alle mussten aussteigen und sich in Einserreihe aufstellen).

Auf der pakistanischen Seite wird das Tal immer enger und immer mehr Felsbrocken lagen über die Fahrbahn verteilt, sodass sich die Busse oft in Schlangenlinien hindurchmanövrieren mussten.
Nach ca. 30 km war dann die erste Totalblockade zu meistern.
Die ca.100 Businsassen gruben mit Händen und Füßen eine Fahrspur in die Vermurung.
Mein Bus blieb beim Versuch das Hindernis zu meistern, stecken. Um den Bus zu befreien, wurde das ganze Gepäck, unter anderem auch mein Fahrrad, vom Dachträger entladen.

Da es nicht absehbar war, ob der Bus wieder flott gemacht werden konnte und ob noch weitere Blockaden warten würden, entschloss ich mich gleich mit dem Fahrrad weiterzufahren.
Nach ca. 20 km machte ein weiterer Felssturz den Bussen die Weiterfahrt unmöglich, ich konnte ,mein Fahrrad tragend, das Hindernis überwinden.
Alle Passagiere mussten aussteigen und die weitere Reise zu Fuss antreten.

Nur ca. 500 m weiter kam dann das große Oha Erlebnis... ...die Straße war einfach auf einer Länge von ca. 200 m komplett verschwunden.
Dort wo einmal Straße war, gab es nur einen gähnenden Abgrund, Wasser und Felsen.
Ich musste Fahrrad und Gepäck einzeln, teilweise im Fluß watend, teilweise am Fels kletternd, auf die, am anderen Ende unversehrte Strasse, tragen.
Dort warteten auch Busse um die Passagiere aufzunehmen und sie in das ca. 20 km entfernte Sost zu bringen.
Zu guter Letzt rundete der 2. Patschen auf meiner Reise den erreignisvollen Tag noch ab.
Gluecklicherweise fand sich ein kleiner Lkw, der mich und das Rad die letzten Kilometer auf seiner Ladefläche mitnahm und mich so Sost (Immigration) noch bei Tageslicht erreichen ließ.

Khunjerab Pass, 4693 m...
Pinkelpause...
die erste Hürde...
Handanlegen ist gefragt...
Endstation für die Busse...
Ab hier war klettern angesagt...

KKH von einem Pickup aus...

Dienstag, 11. August 2015

 Tag 148 Etappe 83
 Sost - Passu /Pakistan
 41 km, 02:17 h am Sattel, 319 Höhenmeter, max. Höhe 2860 m, sonnig, 25 - 30 °, Gegenwind, Zelt
Tachostand : 8.300 km

Ich musste heute alle paar hundert Meter anhalten, die Szenerie um mich herum wirken lassen, Photos schießen und diese atemberaubende Landschaft genießen.

Kaum zu glauben - der Karakorum topt den Pamir noch.

In Passu fand ich hinter einem Restaurant (Glacier Breeze Restaurant) , über dem Hunza Tal liegend, einen wunderbaren Zeltplatz und machte mich nachmittags gleich zu einer Wanderung zum nahe liegendem Passu Gletscher auf. 

Sost




Aprikosen beim trocknen...



Terasse des Glacier Breeze Restaurants...
Passu Glacier Lake...



Mittwoch, 12. August 2015

Tag 149 Passu /Pakistan

 2Hängebrücken-Thermalsee-Gletschertrek

Heute hatte mein Aluross Pause und stattdessen wurden Schusters Rappen gesattelt.

Die größte Schwierigkeit hier auf eigene Faust zu treken, besteht im Finden des richtigen Weges.
Farbliche Markierungen, aus Europa gewohnt, gibt es hier nicht.
Zeitweise dienen aufgeschichtete Steintürme zur Orientierung, meistens ist man aber auf sich selbst gestellt und Irrwege sind kaum zu vermeiden.
Das ist auch der Grund, dass ich für diese Rundwanderung fast 8h auf den Beinen war.



am Hunza Fluss..

die erste Suspension bridge...


Suspension Nummer 2...


Blick auf Husseini...


Borit lake...

Passu Glacier Lake...

Passu Glacier...


Donnerstag, 13. August 2015

Tag 150 Etappe 84
Passu - Karimabad /Pakistan
40 km, 03:20 h, 755 Höhenmeter, max. Höhe 2743 m, sonnig, - 37°, Gegenwind, Zelt/Camping
Tachostand : 8.340 km

Ein gigantischer Felssturz hatte 2010 bei Attabad den Hunza Fluss aufgestaut und so einen 20 km langen See erzeugt.
5 Dörfer verschwanden in den Fluten und so auch der Karakorum Highway.
Bis heute müssen alle Kraftfahrzeuge und Güter auf Boote verladen werden, um ihr Ziel, nördlich oder südlich des Sees, zu erreichen.
Eine Umgehungsstraße mit zahlreichen Tunnels, gebaut von den Chinesen, ist nun kurz vor der Fertigstellung.






der Bergrutsch...
kurz vor Karimabad...


Samstag, 15. August 2015

Tag 152
Karimabad

Ich habe mir heute ein Motorrad (Honda 125 ccm) gemietet um einige Sehenswürdigkeiten in der Umgebung Karimabad's anzusehen.
Eagle's nest, ein Hotel, gelegen oberhalb Karimabad's, mit wunderbarer Aussicht auf das Hunza Tal und Hopa, ein Ort in einem Nebental des Hunza, gelegen auf 2800m, mit Aussicht auf einen Gletscher.

Karimabad...


Baltit Fort, 13. Jahrhundert...


Altit Fort...

Baltit Fort mit Ultar Sar,7388 m ...

Karimabad..
Rakaposhi,7822 m...

Aussicht von Eagle`s nest...

Eagle`s nest restaurant...

Hopar glacier...

Hopar mit dem Nagar Tal...


Montag, 17. August 2015

Tag 154 Etappe 85
Karimabad - Gilgit /Pakistan
103 km, 05:35 h am Sattel, 837 Höhenmeter, max. Höhe 2487 m, bedeckt/sonnig, 20 - 32°, kein Wind, Guesthouse
Tachostand : 8.443 km

Leider glich das Wetter am Vormittag den Tagen davor.
Bedeckt und leichter Regen.
Somit konnte ich nur den perfekten Asphalt des KKH genießen und nicht die Aussicht auf den imposanten fast 8000er, Rakaposhi.
Ein Großteil der Bewohner des Hunza Tales sind bekennende Ismailiten, eine Glaubensrichtung, die sich aus dem schiitisch, islamischen Zweig entwickelte und für eine offenere und tolerante Denkweise steht.
Der jetzige Aga Khan (Imam und Führer) der Ismailis unterstützt seine Gläubigen weltweit, wie auch hier, tatkräftigst.
Kein Dorf in dem nicht die Aga Khan Stiftung Schulen und Health Center betreibt.

auf den Spuren der Seidenstrasse...


Brücke über den Gilgit...



Strassenszene in Gilgit...

Dienstag, 18. August 2015 

Tag 155
Motorrad Bagrot Valley 

Nach einigen Schwierigkeiten gelang es mir doch, ein Motorrad (Honda 125 ccm) zu mieten. 
Nachdem sich heute schon in der Früh ein strahlend blauer Himmel zeigte, war klar dass nun die Gelegenheit gegeben war, den Diran einen 7200 m hohen Berg, in seiner vollen Pracht zu erleben.

In einem Reiseführer laß ich, im Bagrot Valley gäbe es freie Sicht auf dessen Südseite. 
Nach 2,5 h aber nur 36 zurückgelegten Kilometern auf einem felsigen Jeeptrack konnte ich diese Behauptung bestätigen. ;) 






Mittwoch, 19. August 2015 

Tag 156
Motorrad
Gilgit - Astak /Pakistan 
124 km, wolkenlos, - 37°, Zelt bei Ptdc Motel 

Ich war noch nicht weit aus Gilgit raus, als plötzlich kein Vortrieb mehr vorhanden war.
Zuerst dachte ich das Getriebe hat den Geist aufgegeben, die Geräusche im Kettenschutzkasten deuteten aber auf ein Kettenproblem hin.
Nun war guter Rat teuer, ich hatte null Werkzeug mitgenommen und war ganz auf externe Hilfe angewiesen. 
..und die ließ nicht lange auf sich warten.. 
Ein junger Pakistani fragte welches Problem ich habe und deutete gleich, ich solle ihm folgen. 
Ich schob das Motorrad einige Meter auf ein Werksgelände (Gasfabrik) und einige Minuten später kamen da auch schon Freunde von ihm, die das Motorrad begutachteten und auch gleich das Problem erkannten. 
Das Kettenschloss und ein Kettenglied hatten sich verabschiedet. 
Irgendwo im Gelände trieb man eine alte Kette auf, nahm ein Glied heraus und sogar ein passendes Schloß wurde gefunden. 

Die Hilfsbereitschaft der Einheimischen ist Wahnsinn, mir wurde ein Sessel gebracht, Çay serviert und durfte so ihre Arbeit verfolgen..!

Nachdem ich schon morgens recht spät von Gilgit aufbrach und auch die Reparatur ihre Zeit brauchte, war es absehbar, es nicht bei Tageslicht nach Skardu zu schaffen.
Ca. 90 km davor, fand ich in Askat, im Industal gelegen, ein Ptdc Motel (vom pakistanischen Tourismusverband betrieben, Zimmer ab $20), wo man immer in netter Ambiente gut essen kann und hier durfte ich sogar auch mein Zelt aufstellen 
Die Schlucht, die der Indus hier in das Gebirge gegraben hat, ist gigantisch.
Sehenswert auch die einspurige, asphaltierte Straße, die man hier in den Felsen gebaut hat. 


meine Mechanikercrew...;)
Zusammenfluss von Gilgit mit Indus, im Hintergrund der Nanga Parbat...



im Industal...




PTCD Motel in Astak...


Donnerstag, 20. August 2015 

Tag 157
Motorrad 
Astak - Satpara Lake /Pakistan 
110 km, sonnig, - 37°, Zelt 

Heute lernte ich Khadim kennen, den Besitzer des Tibet Motel am Kachura See.
Der 32 jährige, der sage und schreibe 23 Brüder und 7 Schwestern (1 Vater, 4 Mütter) hat, zeigte mir den schöneren, unverbauten, idyllisch gelegenen "upper Kachura lake", der sich auch wegen seiner angenehmen Wassertemperatur ideal zum Schwimmen eignet.

Ein wunderschöner Tag endete am Sadpara Lake, oberhalb von Skardu (Ausgangspunkt für Expeditionen zu den 8000ern, K2, Gasherbrum und Broad Peak). 




vor Skardu weitet sich das Industal...

Garten des Tibet Hotels , am Kachura lake, Shangrila gelegen..
Khadim,Bestreiber des Tibet Hotels...


upper Kachura lake...

Kachura...
Denkmal für die Erbauer der Strasse im Industal...

Freitag, 21. August 2015 

Tag 158
Skardu - Shigar
Motorrad 
Vormittags fuhr ich nach Skardu um noch Werkzeug und Flickzeug für eine etwaige Reifenpanne zu erstehen.
Ein Strassenpolizist stand mir hilfreich zur Seite, sprich er saß auf dem Sozius, und wies mir den Weg zum richtigen Geschäft.
Zu Mittag suchte ich ein Hotel (Dewan-e-khas) auf, von dem im Reiseführer berichtet wurde, es sei auch das beste Restaurant in der Stadt.
Es stellte sich als wahr heraus und zudem gibt es hier funktionierendes Internet.

Nachdem der Manager mir sogar das Angebot im kleinen Garten gratis zu zelten machte, beschloss ich zu bleiben um die vielen Fotos der letzten Tage upzuloaden. 
Nachmittags stand eine kleine Spritzfahrt ins Shigar Valley am Programm.
Der Fluss Shigar wird genährt vom Baltoro Gletscher, einem der größten Gletscher außerhalb der Polargebiete.
Leider verschlechterte sich das Wetter und der Wind verwandelte sich zu einem ausgewachsenen Sturm.
Besonders unangenehm, da im Großraum von Skardu viele Sanddünen sind und entsprechend viel Sand war daher in der Luft. 

Satpara lake...

mein Zeltplatz beim Satpara lake Hotel...
Shigar Valley...
alte Holzmoschee in Shigar...

Sonntag, 9. August 2015

Tag 136 - 146 Sary-Tash - Tashkurgan / Kirgisistan-China

Donnerstag, 30. Juli 2015

Tag 136 Etappe 76
Sary-Tash - kurz nach Sary-Tash /Kirgistan
20 km, 01:19h am Sattel, 142 Höhenmeter, max. Höhe 3132 m, bedeckt /Regen, 12°, Gegenwind, Zelt
Tachostand : 7.755 km

Die Strecke Osh - Sary-Tash, die ich in der entgegengesetzten Richtung schon geradelt bin, habe ich heute als zahlender Fahrgast in einem Minibus zurückgelegt.

Nach Ankunft um ca. 18:00 machte ich noch ein paar Kilometer Richtung chinesischer Grenze, um morgen möglichst früh selbige zu erreichen.

Ein kirgisischer Jugendlicher mit Pferd entdeckte mich beim Zeltaufbau und ritt natürlich sogleich herbei.
Auf meinen scherzhaften Vorschlag kurzzeitig unsere Transportmittel (Pferd + Fahrrad) zu tauschen, ging er überraschenderweise sofort ein und gab mir die Zügel in die Hand. ;)

Der kurze Ritt auf der kirgisischen Almwiese machte Lust auf mehr und wird bei einem künftigen Aufenthalt in Kirgistan sicher ausgedehnt ;)

Freitag, 31. Juli 2015 

Tag 137 Etappe 77
nach Sary-Tash - nach Ulugqat /Kirgistan /China 
94 km, 06:18h am Sattel, 1010 Höhenmeter, max. Höhe 3720m, bedeckt /Regen, 8 - 22°, kein Wind, Zelt 
Tachostand : 7.849 km

Da die Einreise in China mit bürokratischen Tücken versehen ist und eine ganze Weile brauchen kann, saß ich heute morgen schon um halb sechs am Rad um möglichst früh die Grenze zu erreichen.

Auf den 55 km dorthin waren fast 1000 Höhenmeter zu bewältigen, sodass ich erst nach 4 Stunden unproblematisch aus Kirgistan ausreisen konnte.

Nach einigen Kilometern Niemandsland erfolgt dann eine der vielen chinesischen Passkontrollen. Dann geht es ab zur Gepäckskontrolle, jedes Gepäckstück wird geröntgt und danach der Inhalt nochmals in persönlichen Augenschein genommen.

Nach diesen Erstkontrollen heisst es erstmals warten bis ein Taxi auftaucht, um ins 140 km entfernte Ulugqat gebracht zu werden und um dort die abschließenden Kontrollen (natürlich erst nach einer 2 stündigen Mittagspause) (nochmals wird das Gepäck geröntgt) über sich ergehen lassen.

Die Strecke dorthin durfte ich nicht mit dem Rad zurücklegen, selbst Chinesen dürfen nicht mit eigenem Auto diese Straße befahren.

Nach 6 Stunden war auch diese Hürde überwunden und irgendwie kann ich es selbst kaum glauben..

Nach knapp 8000 km Radlerei bin ich nun in China! ;) 

die Gipfeln des Pamirs...






Samstag, 01. August 2015

Tag 138 Etappe 78
nach Ulugqat - Kashgar /China 
79 km, 03:34 am Sattel, 198 Höhenmeter, max. Höhe 2250 m, bedeckt, 12 - 25°, kein Wind, Hostel 
Tachostand : 7.928 km

Nachdem es schon die ganze Nacht über geregnet hat, hörte der Regen auch vormittags nicht auf.
Erst zu Mittag ließ der Niederschlag nach und ich packte das nasse Zelt zusammen, in der Hoffnung dass in einem Hostel in Kashgar die Möglichkeit bestünde, das Zelt zu trocknen.

Nach einem kurzen Anstieg ging es 60 km bis ins Zentrum Kashgars stetig bergab.

Das Old Town Youth Hostel in der noch zum Großteil von Uiguren bewohnten Altstadt konnte dann auch mit einem großen Innenhof aufwarten, wo meine nassen Sachen trocknen konnten.

Wie schon des öfteren laufen sich Radler immer wieder über den Weg.
Diesmal traf ich den Schweizer Peter wieder, dem ich schon in Tadschikistan am Khaburabot Pass begegnete.
Da er schon einige Tage in Kashgar verbrachte, konnte er mir auch gleich den chinesischen Nachtessensmarkt zeigen. Lecker! ;) 

Elektroroller dominieren die Innenstadt...
Mao lässt grüßen...

Sonntag, 02. August 2015 

Tag 139 Kashgar 

Heute war ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt unterwegs um mir den großen Bazar und vor allem den Sonntagsviehmarkt anzuschauen. 

beimHufschmied...







Montag, 03. August 2015 

Tag 140 Kashgar 
Motorrad

Ein Franzose, den ich in Samarkand traf, erzählte mir von seinem Ausflug zu einer Natursehenswürdigkeit.
Ein riesiges Loch im Berg, in der Nähe von Kashgar.

Da er mir auch seinen aufgezeichneten track zur Verfügung stellte, war es ein leichtes mit dem gemieteten Motorrad des Hosteleigners besagte Stelle zu finden. 








Dienstag, 04. August 2015 

Tag 141 Etappe 79
Kashgar - Oytag / China 
101 km, 06:31h am Sattel, 742 Höhenmeter, max. Höhe 1907 m, bedeckt /leichter Regen, 26 - 32°, kein Wind, Zelt 
Tachostand : 8.029 km

Nach dem Pamir folgt mit dem Karakorum ein weiterer berühmter Gebirgszug, der mit einigen 8000ern (u.a. K2, Nanga Parbat...) aufwarten kann.

Das erste Teilstück des Karakorum Highway auf chinesischer Seite steigt von Kashgar aus dezent, auf sehr guter Straße, Richtung pakistanischer Grenze.

Nach 90 km dominieren wahrscheinlich auch für die nächsten Jahre Baustellen, da im großen Stil die Straße ausgebaut wird.

Das Wetter zeigt sich leider noch immer nicht von seiner Schokoladenseite, ich kann nur hoffen, dass es sich bessert.
Schon in den nächsten 2 Tagen sollten bei gutem Wetter 2 fast8000er (Kangar Shan, 7719 m + Muztag Ata, 7546 m) zu bewundern sein. 




Mittwoch, 05. August 2015 

Tag 142 Etappe 80
Oytag - Karakorum / China 
55 km, 06:29 h am Sattel, 1471 Höhenmeter, max. Höhe 3338 m, bewölkt, 15 - 23°, Rückenwind, Zelt 
Tachostand : 8.085 km

Heute war den ganzen Tag klettern angesagt, mit dem Resultat, dass ich mich schon wieder auf weit über 3000 m befinde.
Der Karakorum Highway ist hier eine einzige Baustelle, viel Schwerverkehr (Baumaschinen) knackige Steigungen und zahlreiche Bachdurchquerungen stehen am Programm. 







Donnerstag, 06. August 2015 

Tag 143 Etappe 81
am Karakorum Highway / China 
105 km, 06 :26 h am Sattel, 881 Höhenmeter, max. Höhe 4027 m, sonnig, 12- 24°, Gegenwind, Zelt 
Tachostand : 8.190 km 

Schon kurz nach Start der heutigen Etappe hatten die endlos scheinenden Baustellen ein Ende und ich durfte den ganzen Tag bei Sonnenschein auf 1a Asphalt durch eine wunderschöne Landschaft radeln.

Nur der 7600 m hohe Mustagh Ata zierte sich den ganzen Tag und versteckte seinen Gipfel hinter Wolken.
Erst am späten Nachmittag gab es ein ganz kurzes Zeitfenster um ihn zu sehen und abzulichten. 





Muztagh Ata 7546 m...




Muztagh Ata 7546 m...




Freitag, 07. August 2015 

Tag 144 Etappe 82
am Karakorum Highway - Tashkorgan / China 
41 km, 02:30 h am Sattel, 185 Höhenmeter, max. Höhe 3185 m, sonnig, 20 - 28°, kaum Wind, Hotel 
Tachostand : 8.232 km

Nach 2 Stunden Fahrt war auch schon Tashkurgan erreicht.
Die Weiterfahrt nach Pakistan, es sind nur noch 120 km zur Grenze, scheint um einiges zeitintensiver zu werden.

Laut Reiseführer muss ich schon, wie bei der Einreise nach China, ein motorisiertes Transportmittel nehmen und schon hier in der Stadt die Passkontrolle passieren.

Ein großes Problem hier in Tashkurgan ist des englischen kundige zu finden, die auch korrekte Informationen übermitteln können.

Die Infos, die ich heute sammeln konnte, besagen einerseits, dass die Straße vermurt ist und erst Montags wieder Busse fahren werden, andererseits bekam ich von einem pakistanischen Händler die Auskunft, es solle vielleicht doch noch heute oder morgen einen Bus geben...

Ich habe ein Hotelzimmer gebucht und bin noch am überlegen, wie ich weiter vorgehen soll... 

Samstag, 08. August 2015 

Tag 145
Tashkurgan / China 

Heute Vormittag traf ich wieder Pakistani  auf dem Heimweg, Bergführer aus dem Hunza Tal, die ebenso hier festsitzen wie ich.

Nach ihrer Information hat es in Pakistan die Straße vermurt und man kann nur hoffen und abwarten, Inshallah..

Zumindest kenn ich nun, falls es losgeht, das prozedere.
Montag früh, werde ich fertig gepackt beim Zoll erscheinen und der Dinge harren...

Mittlerweile habe ich entdeckt, dass Tashkurgan gar nicht so uninteressant ist als ich anfangs dachte...

Hochtal auf 3000 m.




das Glasbadezimmer...;)