Sonntag, 22. März 2015

Tag 4 - 6 Budapest - Timișoara / Ungarn - Rumänien

Freitag, 20.03.2015
Tag4 Etappe 3
Budapest - Kiskunféligyházy
111km, Höhenmeter 178m, 05:59 am Sattel, wolkenlos, 8°- 16 °, kein Wind, Zelt



Auf ziemlich monotonen Straßen, anfangs mit wenig Verkehr, ging es heute auf Grund des guten Wetters, der angenehmen Windverhältnisse und der flachen Topographie flott und schnurstracks Richtung Süden.
Immer wieder begegnen mir in Ungarn Schilder mit kryptischen Zeichen.


Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen. ;)

Kulinarisches Highlight des Tages, Kastanienpürree mit Schlag, Cappucino, Forint 700, € 2,3
Fakemühle als Restaurant
mondäner Privatbesitz

Samstag, 21.03.2015 

>Tag5 Etappe4
Kiskunféligyházy - 15km nach Szeged, 85km, 04:52 am Sattel, Höhenmeter: 47m, wolkenlos, 0° -  17°, Gegenwind, Zelt 



Die Nacht war kalt, Kondenswasser sammelte sich im Zelt, ich musste warten bis die Morgensonne und Wind alles trocknete. 



Zeit sich mit Sterz für den kommenden Tag zu stärken ;)


Der geneigte radfahrende Mitleser möge mir die geringe heutige Kilometerleistung nachsehen. 
Ein "Lüfterl" frontal von vorne, ließ mich nach gefühlten 4000 Höhenmeter (der Höhenmesser hat nur läpische 47 gezählt, also "brettlebn" ), die meiste Zeit im kaum noch zu tretendem 10.Gang (von insgesamt 21), frühzeitig die Patschen strecken. 
Und trotzdem hatte ich eine schöne Zeit. 
Oft ertappe ich mich gegen widrige Umstände ankämpfen, die einfache Akzeptanz derer, erleichtert das Leben doch sehr.
Ich nenne es Zen oder die Kunst des Radfahrens bei Gegenwind.
Möge die Übung auch bei nächsten Gelegenheiten gelingen. :) 



Rathaus von Kiskunféligyházy





die gute Tat des Tages, Schildkroetenstrassenueberquerungshilfe


nettes Lokal kurz vor Szeged


Schweinenaturschnitzel mit Schinken und Karfiol gratiniert, gem. Salat, ein Coke Ft. 2100 , Euro 7


Highlight des Tages, Kastanienpuerree, Cappucino, Ft. 1400, Euro 4,6


Hauptplatz in Szeged

die Theiss

Richtung stimmt, Bukarest wird es nicht

Fussgaengerzone in Szeged

Sonntag, 22.03.2015

Tag 6 Etappe 5
10km vor Rumaenien bis Timisoara
100km, 55 Höhenmeter, 04:59 am Sattel, 1°- 15°, bedeckt, leichte Böen, Zelt


Fährt man von Ungarn kommend über die Grenze,


 fallen sofort 2 Veränderungen auf.
Zum Unterschied zu den freundlichen, aber reservierten Ungarn, wird man von jedermann auf der Straße mit winkenden Bewegungen gegrüßt.
Und der rumänische Gesetzgeber erlaubt nicht nur den Radfahrern das Benützen seiner Straßen, sondern gebietet sogar auf sie acht zu geben.  ;)


die Landschaft aendert sich nicht, geht ueber von der ungarischen Tiefebene ins rumaenische Banat, es bleibt brettleben

flacher geht's nicht

Gasthaus in Sandras, deutsch spricht keiner mehr

Innenansicht

ich habe auch einige deutsche Liederhefte ausgestellt gesehen

Huehnerbrust mit Weichseln an Gemuesereis, gem. Salat, Coke, 325ml Riesling, Lei 75, Euro 18, der Wein hat leider 29 Lei gekostet, das war er nicht wert :(

Fruehbucher oder Stubenhocker?

rumaenischer Kilometerstein

...machen sich schon startklar

Freitag, 20. März 2015

Tag 2 - 3 Györ - Budapest / Ungarn

Mittwoch, 18.03.2015
Tag002 Etappe003
Distanz: 129 km, Höhenmeter: 384m, 07:27 am Sattel, wolkenlos, 8° - 16°, Hostel



Radfahrer in Ungarn riskieren ständig Verkehrsbußen. Meistens begibt man sich auf einen der zahlreichen Radwege,


wobei dieser plötzlich im Nichts endet und man vor gegeben Tatsachen steht.


Mehr die Regel als die Ausnahme. 
Ausser dem Querschnitt durch die ungarische Fauna (Hund, Katze, Eichhörnchen, Fasan) in Form von Kadavern im Straßengraben, kam mir nur ein einziges lebendes Tier vor die Linse. 


 Insgesamt ist die gefahrene Strecke ziemlich bescheiden, wäre da nicht kurz vor Budapest das Städtchen Piliscsaba. Ein gewisser Imre Makovecz entwarf für dort das architektonisch interessante Stephaneum (Fakultät der Geisteswissenschaften)







 Morgen steht Decathlon und Szecheny Bad am Programm.


Donnerstag, 19.03.2015
Tag003
Budapest
sonnig 8° - 17°, Hostel

Ruhetag

Am Vormittag waren noch Einkäufe bei Decathlon zu machen, am Nachmittag wurde dann der "geschundene" Körper im angeblich größten Thermalbad Europas,  im Szecheny Bad, gepflegt.







Zu guter letzt habe ich mich von der Chefin meines Lieblingslokals in Budapest,



zu einer Thai-Massage überreden lassen.
Die Schmerzen waren nicht von schlechten Eltern, das Ergebnis war es aber wert. ;)



Mittwoch, 18. März 2015

Tag 1 Ein (mühsamer) Anfang...

Dienstag, 17.03.2015
Tag001 Etappe001 17.03.2015 Wien - Györ
Länge: 132 km Höhenmeter: 348m
07:57 am Sattel, Sonne 10° - 16°, zünftiger Gegenwind

... ist getan,  die ersten Kurbelumdrehungen sind gemacht. 
Letzten Dezember, noch 49jährig, war die selbe Strecke ein Kindergeburtstag,  heute als 50jähriger kam ich am Zahnfleisch im Famulus Kollegium, Györ an. 
Man munkelt ab dem 50. soll's ja in allen Belangen bergab gehen. 
Aber so galoppierend?? 
Nein, ich glaube, ich muss doch den letzten radfahrlosen Wochen, der 1-wöchigen Grippe und dem heutigen, fiesen Gegenwind Tribut zollen. Hoffentlich! ;) 
Übrigens, das Famulus Hostel in Györ kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen, sauberes Zimmer, saubere Sanitärräume um umgerechnet 7€.
Angeschlossen am Hostel ist das gleichnamige Hotel mit Restaurant, wo man gut und günstig essen kann.

noch lacht er ;)

Blick zurück nach Wien

Weinkeller bei Bruck/Leitha

auf dem Weinkeller

neue Windräder braucht das Land

kurz vor Nickelsdorf

ungarische Grenze Hegyeshalom

es frühlingt

Boxenstopp an der Grenze

einer der vielen vorbildhaften Radwege in Ungarn

Zahnarzt Metropole Mosonmagyaravor

12er Schlafraum,angenehm wenn total leer ;)

mit Mozzarella und Tomaten überbackene Hühnerbrust, lecker...

Morgen geht‘s dann Richtung Budapest, leider wird wieder strammer Gegenwind prognostiziert...:(